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08.07.2021, 09:43 Uhr | Johannes Wilp Übersicht | Drucken
Architektenwettbewerb ist gestartet
Neubau Feuerwehrhaus mit Jugendräumen

In einem Grußwort des Bürgermeister der Stadt Greven heißt es: „Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses im Grevener Ortsteil Gimbte soll dem Löschzug Gimbte endlich eine räumliche Lösung bieten, die den Anforderungen an einen modernen Feuerwehrdienst entspricht. Lange Zeit haben sich die Einsatzkräfte im Ortsteil mit Provisorien begnügen müssen.
Umso wichtiger ist nun ein maßgeschneidertes Gebäude für alle Belange der Feuerwehr. Zweite Funktion, die das Gebäude erfüllen muss – und damit ist es auch eine Herzensangelegenheit für sehr viele Gimbter: Es soll ein variabler Mehrzweckraum für die breite und bunte Palette der Vereine im Ortsteil entstehen, die dort ebenfalls Platz und Heimat finden sollen.


Die Stadt Greven hat sich bewusst für die Auslobung eines Wettbewerbs entschieden, um aus den verschiedenen Planungsansätzen der beteiligten Büros eine schlüssige Lösung für die Verbindung der Feuerwehrbelange mit den Anforderungen an einen Mehrzweck-/Gemeinschaftsraum für den Ortsteil Gimbte zu finden. Für die Feuerwehr sind vor allem genügend Platz für Fahrzeuge, Gerät und Mannschaft sowie kurze Wege im Einsatzfall relevant, während für den Mehrzweckraum vor allem eine große Flexibilität für die verschiedenen Nutzengruppen wichtig ist.
Die Entwürfe sollen sich ins Ortsbild des dörflich geprägten Gimbte einfügen und zugleich mit zeitgemäßer Gestaltung und Architekturansprache einen Akzent im ‚Silberdorf Gimbte‘ setzen.“


Nachfolgend wird hier die Aufgabenstellung des Architektenwettbewerbs aufgeführt:
In der Ortschaft Gimbte sind das Feuerwehrhaus, der katholische Kindergarten sowie der Jugendraum in einem gemeinschaftlichen Gebäude untergebracht. Das Gebäude besteht aus der ehemaligen Dorfschule, welche in den 1960er Jahren errichtet wurde, mehreren Erweiterungen sowie temporären Containeranlagen.

Das Feuerwehrhaus verfügt momentan nicht über die nach Brandschutzbedarfsplan notwendigen Alarmumkleiden und Sanitäreinrichtungen. Des Weiteren fehlen ein dauerhafter Schulungsraum und eine normgerechte Zuwegung.
Um den vorab beschriebenen Baubedarf zu decken, wurden verschiedene Varianten untersucht und es wurde beschlossen, den Neubau des Feuerwehrgerätehauses mit einem Mehrzweckraum und einem Jugendraum zusammen auf einem Grundstück an der Überwasserstraße zu realisieren. Zudem soll im hinteren Bereich des Grundstücks noch ein Bolzplatz geplant werden, als Ersatz für den bisherigen Platz an der ehemaligen Dorfschule.
Ziel des nun startenden Verfahrens ist es, einen im dörflichen Kontext eingebundenen und architektonisch ansprechenden Entwurf für das Gebäude zu finden, der konzeptionell und funktional die Bedürfnisse der Feuerwehr und anderen Nutzer abbildet. Die unterschiedlichen Anforderungen sollen so im Gebäude berücksichtigt werden, dass sich die verschiedenen Nutzungen nicht gegenseitig stören und behindern. Die Funktionsabläufe der Feuerwehr müssen hierbei vorrangig Berücksichtigung finden.

Die historische Spritze des Löschzuges soll im Eingangsbereich des Feuerwehrteils ausgestellt werden.Zudem ist geplant, angrenzend an den Schulungsraum der Feuerwehr einen kleinen Versammlungsbereich für die verschiedenen Vereine und Organisationen in Gimbte zu schaffen. Dieser Bereich soll neben dem Mehrzweckraum eine kleine Küche, Abstell- und Lagermöglichkeiten, Toilettenanlagen inkl. Behinderten-WC, Garderobe sowie einen zusätzlichen Jugendraum umfassen. Die Nutzer dieses Bereiches sind ein Blasorchester, Gymnastikkurse, Seniorengemeinschaft und  Mutter-Kind-Gruppen, ein Shantychor, die Messdiener und die Pfarrgemeinde, usw.
Zudem soll der Mehrzweckraum auch als Wahllokal dienen und für Sitzungen des Bezirksausschusses bereitstehen.
Der Mehrzweckraum soll durch eine mobile Trennwand so an den Schulungsraum angebunden werden, dass beide Räume für größere Veranstaltungen zusammengeschaltet werden können.

Trotz dieser gemeinsamen Nutzung soll der Feuerwehrbereich autark und nicht für andere Nutzer zugänglich sein. Es ist daher notwendig, eine zweite Küche für die Feuerwehr einzuplanen. Angebunden durch eine Tür soll an den Mehrzweckraum auch ein Raum für die alleinige Jugendarbeit eingeplant werden. Das Gebäude ist in allen Bereichen barrierefrei zu erschließen.


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